Vertical: Ein Paradebeispiel digitaler Transformation

Interview mit Paul Martin

Anfang 2018 war Paul Martin Dinnerspeaker beim CAPITALENT Digital Event. Hintergrund und Anlass bildet das Phänomen der Digitalisierung. Mit rapider Geschwindigkeit entfalten sich neue Formen und Formate von Angebot, Leistung, Verhalten und Nachfrage. Bisherige Produkte mögen morgen schon nicht mehr gefragt sein. Hier stellt sich die Frage, wie betrifft dies das Geschäftsmodell von CAPITALENT? Daran schließen sich folgende Fragen an, die in fast allen Gesprächen mit unseren Freunden und Klienten zur Sprache kommen: „…Wie kommen wir zu neuen Geschäftsmodellen? Wie können wir innovativer werden...?“

Januar 2018

Ein spannendes Beispiel liefert das Unternehmen VERTICAL. Mittlerweile schon gut 15 Jahre alt, ist VERTICAL ein IT Unternehmen aus Frankfurt. Der Gründer Paul Martin startete das Unternehmen bereits im Alter von 15 Jahren, wozu er eine Sondererlaubnis des Vormundschaftsgerichts brauchte. Die erste Dekade war gänzlich dem üblichen IT Geschäft der Desktop- und Company IT-Services gewidmet. Etwas aufbauen und anschließend jahrelang die Fehler beseitigen.

Steigender Wettbewerb veranlasste Paul Martin sich zu fragen, ob dieses in Jugendzeiten mit Begeisterung begonnene Geschäftsmodell noch zukunftsfähig war. Kurz, er sorgte dafür, dass vertical sich komplett neu erfand. Heute betreten die Kunden ein Portal, wo sie, ganz entspannt, ihre IT beliebig konfigurieren können. Auf den jeweiligen Arbeitsplatz zugeschnitten. Individuell und dennoch komplett strukturiert. Bei vertical findet sich keine Räumlichkeit voll mit Ansammlungen von Ausrüstungen und Durcheinander. Stattdessen moderne Arbeitsplätze, komplett auf die Kunden ausgerichtet und eine Leitwarte, die 24/7 die Installationen der Kunden im Blick hat. Ein Mega-Change und die Zukunft dieser Art von IT. Und ganz sicher auch bessere Margen als zuvor. Die entscheidende Frage lautet: Wie können Unternehmer wie Paul Martin frühzeitig ein solche Veränderung sehen?

www.vertical.de

Autor: Dr. Wolfgang H. Koch, Partner

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