Quijoterien & Energien

Eine Energieposse in 4 Bildern

Nach dem großen Erfolg der „Kreativen Dissonanzen“ aus 2017 konnte CAPITALENT auch im Jahr 2018 wieder zu einer Veranstaltung im Adlon einladen. Auch diesmal sollte es um etwas künstlerisch Geistvolles und Genussreiches gehen.

Januar 2018

Die Wahl fiel auf die Aufführung eines Theaterspiels als Pastiche auf Basis des Don Quijote. Zusätzlich eine musikalische Komposition. Drei Rollen: Ein Sprecher, Don Quijote und Sancho Panza. Die Idee war, anhand einer über 400 Jahre alten Vorlage etwas zum Nachdenken anzuregen, ohne zu moralisieren oder zu politisieren. In jedem der vier Bilder wurde der Versuch unternommen, eine Verknüpfung zwischen dem Quijote und der aktuellen Situation der Energiewirtschaft herzustellen. So wurden zwei Handlungsstränge miteinander verknüpft. So dient der Sturm auf die Windmühlen als Metapher für eine bewahrende und verteidigende Haltung gegenüber erneuerbarer Energie. So wurden die verschiedenen szenischen Elemente aus dem Quijote mit der aktuellen Situation der Energiediskussion gespiegelt bis hin zu einer humorvollen Interpretation von Blockchain.

Die Rolle des Sprechers war mit Reiner Schöne großartig besetzt. René Heinersdorff gab seinem Quijote den gewünschten Schliff. Und Katarina Schmidt, in der Rolle des Panza, stellte mehr als nur gelungen den Bezug zur Realität her. Und wiederum Ratko Delorko trug mit seinen Kompositionen und virtuosem Klavierspiel zu dieser Uraufführung bei.

 

Autor: Dr. Wolfgang H. Koch, Partner

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